Firmenchronik
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Von der kleinen Schreinerei zum ganzheitlichen Dienstleister
Das Bestattungshaus Frankenheim wird bis heute von den Nachfahren der Unternehmensgründer geleitet. Alles beginnt im Jahr 1872 als aus dem kleinen Derendorfer Schreinereibetrieb der Familie Frankenheim das Bestattungsunternehmen Frankenheim entsteht.
Seither gab es niemals Stillstand und einiges zu überstehen: zwei Weltkriege, diverse Weltwirtschaftskrisen, tiefgreifende politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen und zuletzt die Corona-Pandemie.
Jede Generation hat in der über 150jährigen Firmengeschichte dazu beigetragen, dass es weitergeht und das Familienunternehmen in der nächsten Generation fortgeführt werden kann.
Heute wird das Unternehmen geprägt von seinem ganzheitlichen Ansatz als Trauerbegleiter und bedürfnisorientierter Dienstleister, bei dem der Mensch und das Miteinander im Mittelpunkt stehen. Mit hohem Serviceanspruch und viel Herzblut kümmern wir uns gemeinsam tagtäglich darum, den Menschen vor, während und nach einem Trauerfall die bestmögliche Unterstützung und menschliche Begleitung zu geben.

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Johann Hubert Frankenheim wird 1839 in Düsseldorf Derendorf geboren. Er legt später mit der Gründung seines Schreinerbetriebs im Familienhaus den Grundstein für die Firmengeschichte. Das Foto zeigt das Geburtshaus.

Der Familiennachwuchs ist gesichert: 1874 wird Sohn Franz Hubert geboren, 1901 wird Karl Frankenheim geboren.
Auf Bitten der Derendorfer Bürger wird die Bauschreinerei um die Produktion von Särgen erweitert. Kurze Zeit später werden verschiedene Sargmodelle gefertigt. Die Auslieferung des ersten Sarges im April 1872 gilt fortan als die Geburtsstunde des Unternehmens.

Franz Frankenheim übernimmt den Betrieb von seinem Vater Hubert und verlegt ihn zur Münsterstraße.

Franz Frankenheim dient als Soldat im Ersten Weltkrieg. Sein Sohn Karl als dritte Generation muss mit gerade einmal 13 Jahren den elterlichen Betrieb übernehmen.
Karl Frankenheim heiratet seine Frau Mary und das Paar bekommt vier Kinder: Franz-Josef 1927, Ernst 1930, Marlies 1932 und Karl-Heinz 1940.

Karl Frankenheim meistert die Herausforderungen des zweiten Weltkrieges und sorgt mit viel Fleiß und Ehrgeiz dafür, dass das Franz Frankenheim Beerdigungs-Institut FRIEDE fortgeführt werden kann. Das komplett zerstörte Stammhaus wird neu errichtet und ausgebaut.

Franz-Josef tritt ins Familienunternehmen ein. Nach einer Ausbildung zum Konditor kommt einige Zeit später auch sein Bruder Ernst dazu.
>Das Stammhaus in der Münsterstraße 77 im Jahre 1949.
>1951 wird die erste Düsseldorfer Filiale in der Friedrichstraße 65 eröffnet.
Nach über fünfzig Jahren zieht sich Senior Franz Frankenheim 1953 zurück und seine Enkel Ernst und Franz-Josef treten in das Unternehmen ein. In der Kalkumer und in der Oberrather Straße werden zwei neue Filialen eröffnet.
1962 folgt die Eröffnung einer weiteren Filiale in Düsseldorf-Flingern, die auch heute noch in der Dorotheenstraße 65 zu finden ist.

Das Stammhaus in der Münsterstraße wird 1969 abgerissen und in größerem und modernerem Rahmen wieder aufgebaut. Das Foto zeigt 1962.

Das Beerdigungsinstitut Friede feiert 100-jähriges Jubiläum. In diesem Jahr tritt mit Karl-Heinz auch der dritte Sohn von Karl Frankenheim in das Familienunternehmen ein, um seine Brüder in den folgenden dreizehn Jahren zu unterstützen.

Seniorchef Karl Frankenheim stirbt am 29. Dezember mit 81 Jahren. Sein Porträt hat bis heute einen Ehrenplatz im Stammhaus an der Münsterstraße.


Im Stammhaus wird die erste Hauskapelle eröffnet. Die Cousins Claus und Stefan Frankenheim treten als 5. Generation in das Unternehmen ein.

Nach 10 Jahren im Unternehmen übernehmen Claus und Stefan Frankenheim gemeinschaftlich die Leitung des in Bestattungshaus Frankenheim OHG umbenannten Unternehmens.
Die Zentrale wird modernisiert und in hellen, freundlichen Tönen und behaglicher Atmosphäre gestaltet. Eine neue Hauskapelle mit Lichthof und eigener Orgel und Musikanlage wird integriert. Die frühere Hauskapelle dient fortan als Abschiedsraum.
Zum Bestattungsunternehmen gehört jetzt ein eigener Steinmetzmeisterbetrieb „Creative Grabmal und Natursteingestaltung GmbH“ am Flinger Broich in Düsseldorf.

Große Jubiläumsfeier zum 125-jährigen Bestehen mit Familienfoto. Es zeigt die vierte, fünfte und sechste Generation der Familie Frankenheim.

Der studierte Theologe Peter Bolthausen verstärkt als Haustheologe das Team und übernimmt fortan Trauerreden und die seelsorgerische Betreuung der Angehörigen. Gemeinsam mit Claus Frankenheim kümmert er sich um die Weiterentwicklung der Trauerbegleitungsangebote.
Die erste Filiale außerhalb Düsseldorfs eröffnet am Friedhof Lindenheide in Mettmann mit eigener Hauskapelle und Gesellschaftsraum.
In Garath gibt es nun eine Filiale mit moderner Hauskapelle und Kaffeetafelraum für die Gästebewirtung.
Um Trauernde zu unterstützen, werden nun jedes Jahr im Herbst Trauergruppen angeboten.

Düsseldorfs erster Urnenfriedhof in Form eines privaten Kolumbariums wird in der Filiale Garath eröffnet. Bereits wenige Tage nach der feierlichen Einsegnung wird dort die erste Urne beigesetzt.

Der TrauerTreff, ein offener Gesprächskreis für Trauernde mit Begleitung erfahrener Fachkräfte, wird nun regelmäßig angeboten.
Das Bestattungshaus Frankenheim veranstaltet zusammen mit dem Hospizverein Düsseldorf-Nord und dem Trauerinstitut Deutschland die Trauerakademie „Trauer ist Kultur“. mit ca. 150 haupt- und ehrenamtlichen TrauerbegleiterInnen aus ganz Deutschland.
Das vormalige Bestattungsinstitut Sinzig Hüting ist nun der Krefelder Standort des Bestattungshauses Frankenheim.

Die Frankenheim Broschüre „Der richtige Weg für den letzten Weg“ erhält vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. den Marketing Award 2009.


Im November findet die feierliche Eröffnung und Einsegnung des zweiten Düsseldorfer Kolumbariums im Stammhaus Münsterstraße statt.

Das Trauerkolleg Frankenheim wird gegründet . Unter diesem Namen werden eine Vielzahl qualifizierter Angebote in den Bereichen Trauerbegleitung für Betroffene und Fortbildungen für Berufsgruppen, Schulen und andere interessierte Personengruppen gebündelt.
Seniorchef Franz-Josef Frankenheim verstirbt am 16. Juni 2011 mit 84 Jahren. Im Herbst wird ein Kinder-Malwettbewerb zum Thema Engel mit großer Ausstellung und Preisverleihung veranstaltet.

2012 organisiert das Bestattungshaus Frankenheim auf dem Nordfriedhof Düsseldorf die erste Motorrad-Bestattung Deutschlands in Zusammenarbeit mit JG-Motorradbestattungen.

Mit dem Relaunch der Firmen-Webseiten gibt es nun auch Angebote für die Regelung des digitalen Erbes und ein Internetportal mit persönlichen Gedenkseiten für die Verstorbenen.

Stefan Frankenheim verlässt zum 31. Dezember 2016 das Familienunternehmen, um frühzeitig seinen Ruhestand zu genießen.


Die sechste Generation tritt in das Unternehmen ein. Mit Juliane und Victoria Frankenheim, den Töchtern von Claus Frankenheim, besteht die Geschäftsführung nun aus einem Dreiergespann.


Im Stammhaus in Düsseldorf-Derendorf werden die Räumlichkeiten erweitert und modernisiert. Eine neue Hauskapelle wird eröffnet.

Corona trifft alle hart. Trauerfeiern können zeitweise gar nicht stattfinden und später nur mit großen Einschränkungen. Um den Menschen in der Trauer dennoch beizustehen, wird telefonische Trauerbegleitung eingeführt.
Im August 2021 verstirbt der zweite Seniorchef Ernst Frankenheim im Alter von 91 Jahren.

Im Mai wird das 150jährige Firmenjubiläum gefeiert und das Jubiläumsjahr wird mit besonderen Aktionen und Projekten begleitet.

Juliane und Victoria Frankenheim haben am 21. April 2023 die Prüfung zur Bestattermeisterin erfolgreich bestanden und damit die höchste Qualifikation im Bestattungswesen erlangt.
Martin Franzke verstärkt seit August 2023 als stellvertretender Geschäftsführer die Unternehmensleitung.

Nach coronabedingter Pause startet endlich wieder ein neuer Kreativwettbewerb mit dem Motto WAS WIRKLICH ZÄHLT. Erstmalig können auch Filmbeiträge eingereicht werden.

Unser neuer Ticketshop ist online. Hier können Tickets zu den vielfältigen Veranstaltungen bei Frankenheim und im Trauerkolleg Frankenheim einfach und bequem online gebucht werden.

Mit den TrostTagen wurde 2024 eine neue Plattform zur Verbindung von Menschen ins Leben gerufen. In vielfältigen Veranstaltungsformaten geht es um gemeinschaftliche Erlebnisse, nützliches Wissen und hilfreiche Unterstützung. Die TrostTage finden jeweils im Herbst des Jahres statt.

>Kreativwettbewerb Geborgenheit
Beim Kreativwettbewerb 2024/25 drehte sich alles um GEBORGENGHEIT. Dieses elementare Gefühl für das menschliche Wohlbefinden sollte in Bildern, Zeichnungen, Collagen, Gedichten, Fotos oder Videos dargestellt werden.
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>ÖkoProfit Zertifizierung
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>Frankenheim Podcast Sterbenswörtchen
Juliane und Victoria Frankenheim initiieren eine neue Podcastserie rund um Sterben, Tod und Trauer. Im Dialog und gemeinsam mit interessanten Gästen behandeln sie Themen, über die eigentlich niemand sprechen möchte und decken weit verbreitete Mythen auf. Trauerbegleitung für euch zu beleuchten.
>Im Januar eröffnet eine neue Frankenheim Filiale im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt direkt am Nikolaus-Knopp-Platz.